Aus der Praxis

Strategie für den Handelsstandort Nürnberg 2030

Nürnberg ist ein führender Handelsstandort mit Strahlkraft in ganz Deutschland. Die Grundlage dafür ist das Zusammenspiel von Stadt, Handel, Gastronomie, Touristik, Messewirtschaft sowie Kultur- und Freizeitwirtschaft zur attraktiven Ausgestaltung der Besuche von lokal anzutreffenden Besuchergruppen und -typen.

Im Fokus der Handelsstrategie stehen das lokale Ambiente, die Vielfalt im lokalen Angebot sowie die Bedienung von Erlebnis- und Convenience-Anforderungen der Besucher Nürnbergs. Zeitgemäß werden moderne sowie orchestrierte Dienstleistungs- und Serviceangebote digital unterstützt.

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Handelskümmerer in Köln – von der Idee zur Institution

Die IFH-Studie „Vitale Innenstädte 2016“ für Köln sowie die Ergebnisse aus der Dialogplattform Einzelhandel des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) haben gezeigt, dass Handelsstandorte einen Handelskümmerer, also einen Koordinator, benötigen, um eine aktive Vernetzung zwischen den Interessensgemeinschaften des Handels und der Stadt zu realisieren.

In Köln wurde die Idee pilotiert. Der Handelskümmerer konnte in nur einem Jahr nachweislich zwischen Stadt und Handel moderieren, vernetzen, artikulieren und lokale Projekte anstoßen. Über eine Faktenliste wurden Themen auf Seite der lokalen Anbieter evaluiert, um im Zusammenspiel mit dem Handelskümmerer und der Stadt Köln Lösungen zu entwickeln. Nach der Pilotphase wird die Funktion in Köln stärker verankert und auch durch die Stadt mitgetragen. Nun gilt es, die Idee größer zu denken…

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Local Loyalty Köln – „Veedel“ digitalisieren und Kunden lokal binden

Onlinehandel und Standortwettbewerb führen zunehmend zu Frequenzverlusten. Wie kann sich vor diesem Hintergrund vor allem der inhabergeführte stationäre Einzelhandel für eine digitale Handelszukunft erfolgreich aufstellen? Dieser Frage geht das Projekt „Kölner Veedel als lokaler Leuchtturm“ nach, welches das IFH Köln gemeinsam mit der International School of Management (ISM) und in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Köln sowie den Interessengemeinschaften Lindenthal und Rodenkirchen aktuell ausrollt. Ziel des Vorhabens ist es, die Geschäftsmodelle der lokalen Händler zu digitalisieren und die lokale Kundenbindung zu stärken.

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Future City Langenfeld – Abbau der Zutrittshürde „Parken“ durch den Stadtschlüssel

Um den Zugang zur Langenfelder Innenstadt zu erleichtern, wurde ein Loyaltyprogramm initiiert, aus dem sich die Parkgebühren finanzieren. In diesem Zusammenhang wurde zugleich der gesamte Parkprozess durch Einsatz moderner RFID-Technik deutlich vereinfacht.

Durch diese Lösung verbringt jeder fünfte Bürger mehr Zeit in der Stadt, zudem konnte eine Frequenzsteigerung beobachtet werden.

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Ratingen – Die ganze Stadt in einer App

Mit dem Projekt „Customer Journey 2.0“, einer Initiative des Förderprojekts „Digitalen und stationären Handel zusammen denken“ der Landesregierung NRW, soll das Einkaufserlebnis in Ratingen verbessert und somit nicht nur der lokale Einzelhandel, sondern auch Gastronomie und Dienstleistung gestärkt werden. 

Im Mittelpunkt steht die Ratingen-App, die die lokalen Beteiligten durch Features wie städtische Service-Funktionen, Produkt- und Händlersuche, Veranstaltungskalender etc. näher an den Kunden rückt. Die App soll innerhalb des Projektes um einen Kommunikationskanal, eine Loyalty-Gutscheinfunktion sowie eine Funktion für kontakt- und bargeldloses Parken ergänzt werden. Ziel ist es, die Zutrittshürden zum Handel und der Innenstadt abzubauen, die Aufenthaltsdauer zu verlängern, Besuchs- und Kaufanreize zu schaffen und so Frequenzverlust entgegenzuwirken. 

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Kirchheim​ – Nachhaltiger Aufbau der kommunalen Plattform inklusive nötiger Betreibermodelle

Für die Stadt Kirchheim am Neckar wurde eine attraktive kommunale App erstellt. Diese lokale App enthält nicht nur relevante Informationen für Bürger. Mit einem Feedback & Experience Management können Daten ausgewertet und für Marketingkampagnen eingesetzt werden.

Coria del Rio​ (Spanien) – Nachhaltiger Aufbau der kommunalen Plattform inklusive nötiger Betreibermodelle

Eine Kommune mit ca. 35.000 Einwohnern, für die eine lokale App entwickelt wurde, um die Nähe zwischen Stadtverwaltung und Bürgern zu erhöhen. Für dieses Projekt wurden zusätzliche Strategien entwickelt, die lokale Feste und Veranstaltungen auf interaktive Art und Weise mit einbinden. 

Holzgerlingen​ – Stadt-Guide

Die Stadtappliktion für Holzgerlingen hat eine mit Beacon gestützte Tourismus-Komponente. Mit dieser Technologie kann der Nutzer unabhängig seine Rundgänge im Heimatmuseum der Stadt organisieren. Zusätzlich enthält die App auch lokal relevante Informationen rund um städtische Termine.

Glasnevin Cemetery (Dublin) – Museums-App 

1832 wurde in Glasnevin, einem nördlichen Stadtteil von Dublin, auf Initiative von Daniel O’Connell eine Grablege für irische Katholiken gegründet. Aus ihr entwickelte sich der irische Nationalfriedhof.

Für diese Einrichtung wurde eine spezielle App entwickelt, mit der Touristen ihren Besuch unabhängig und im Voraus planen können. Der darin enthaltenen Audio Guide bietet den Besuchern wertvolle Informationen.

Singener Wochenblatt to go –  Regionale News, Touren, Shopping

Für das Singener Wochenblatt to go wurde eine App entwickelt, die nicht nur ein Gewerbe- und Vereinsverzeichnis enthält, sondern auch – analog zum Verbreitungsgebiet des Wochenblatts – die Option, aktiv über lokale News benachrichtigt zu werden.

Rabattz.de – Shopping & Angebote

Rabattz.de ist eine Shopping App. Für den Kunden wurden regionale gastronomische Angebote eingebunden – mit der Option, Rabatte zu erhalten.

Freilichtmuseum Beuren – Sightseeing & Tourismus

Im Freilichtmuseum Beuren können die  Besucher Gebäude besichtigen, die eine interessante Bandbreite an Geschichten aus dem Dorfalltag vergangener Zeiten vermitteln. Hierfür wurde ein Museums-Begleiter entwickelt, der GPS-gestützt ist. Desweiteren enthält die App auch Informationen zur örtlichen Gastronomie. Um die Tour noch interaktiver zu gestalten, wurde ein Audio Guide eingebettet.