VITAIL unterstützt Kommunen bei der Umsetzung förderfähiger Projekte

Unser Angebot

Ob „Zukunft Innenstadt“ in Hessen oder REACT-EU, viele Förderprogramme für Städte verfolgen ein und dasselbe Ziel: Durch innovative Projekte sollen resiliente und vitale Innenstädte entstehen und die Folgen der Pandemie abgemildert werden.

Hier setzt unser Angebot an: Mit unserem professionellen Team haben wir Pakete für Beratungs- und Moderationsleistungen geschnürt. Dabei steht unser Grundsatz im Mittelpunkt: „Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt.“

Unser Fokus liegt auf maximaler Unterstützung: Von der Evaluation über die Konzeption bis zur Transformation gehen wir mit Ihnen alle Schritte gemeinsam. Gern sind wir von Anfang an involviert und unterstützen Sie schon bei der Antragstellung. – Wir übernehmen aber gern auch zu einem späteren Zeitpunkt, z.B. wenn Ihnen bereits eine Förderzusage vorliegt.

Langjährige Erfahrung in preisgekrönten nationalen und internationalen Projekten garantiert Ihnen in jedem Fall eines: Gesamtlösungen mit exzellenter Handelsexpertise generiert.

Für Fragen und Erstgespräche freut sich Frank Rehme über Ihre Kontaktaufnahme:
Telefon: 0160 94 70 59 75
E-Mail: frank.rehme@vitail.de

Das gesamte Angebot zum Download finden Sie 

Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ für Hessen

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat das Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ ins Leben gerufen. Das Besondere an diesem Aufruf: Kommunen können sich mit relativ wenig Vorarbeit bewerben, sie müssen lediglich mit einem kurzen Text bis zum 30. Juni ihr Interesse bekunden.

Aus allen Einreichungen wählt ein Auswahlgremium die zur Förderung zulässigen Kommunen, welche dann einen vollständigen Antrag schreiben. Neben dem sogenannten Innenstadtbudget können sich hessische Kommunen außerdem für den Kommunalpreis bewerben.

Alle Infos zur Ausschreibung finden Sie

Ganzheitliche Strukturpyramide für Städte

Die Entwicklung einer vitalen und resilienten Innenstadt bedarf einer gewissen Struktur, die wir in Form einer Pyramide visualisiert haben. Vitalisierung, Organisation, Vernetzung und die Entwicklung von Geschäftsmodellen sind die Ausbaustufen, die wir gemeinsam mit Ihnen umsetzen.

1. VITALISIERUNG

WAS?

Die Basis einer lebendigen Innenstadt sind Konzepte, die Leerstände nachhaltig reduzieren und weiteres Downtrading verhindern. Dazu müssen Potentiale in drei Bereichen identifiziert werden:

  1. Im Sinne der Revitalisierung müssen Handelsformate, die bereits in der Stadt vorhanden sind, zeitgemäß angepasst werden, oder neue zeitgemäße Formate für eine zukünftige Umsetzung erarbeitet werden.
  2. Außerdem muss die Relokalisierung gefördert werden: Bestehende Formate jenseits des Handels, wie Handwerk, Dienstleistungen, Manufakturen etc., müssen in die Innenstadt zurückgeführt werden.
  3. Ein weiterer Treiber der Vitalisierung sind Digitale Services, die die Menschen in der Stadt unterstützen. Im Fokus steht hierbei eine Kombination aus Couponing, Loyalty- und Mobilitätskonzepten (z.B. kostenloses Parken durch Loyalty-Punkte für Innenstadtbesucher).

Somit wird eine Grundlage geschaffen, auf der das Interesse der Besucher*innen an der Innenstadt neu aktiviert wird.

WIE?

  • Verstehen: Zunächst müssen wir uns ein Bild der Lage verschaffen. Wir analysieren sämtliche existierenden Studien und Konzepte, sowie die Handelsstruktur und die Leerstände vor Ort. In einem Workshop mit den Akteuren der Stadt verschaffen wir uns außerdem einen umfassenden Einblick.
  • Planen: Wir werten alle Erkenntnisse aus den oben genannten Punkten aus und leiten daraus konkrete Maßnahmen entlang der Visitor Journey ab, die auf das gewünschte Ziel einzahlen und von der jeweiligen Stadt umsetzbar sind.
  • Machen: Innerhalb der Vielzahl der abgeleiteten Maßnahmen priorisieren wir und arbeiten heraus, welche zuerst umgesetzt werden sollten und welche zu einem späteren Zeitpunkt. Wir budgetieren diese Teilprojekte auf Basis unserer langjährigen Expertise und planen anschließend deren Umsetzung. Bei Bedarf schreiben wir auch den Förderantrag für Sie.
  • Teilen: Wir moderieren den weiteren Prozess in Ihrer Stadt und orchestrieren das gesamte Projekt sowie die Information aller Beteiligten und der Öffentlichkeit.

2. ORGANISATION

WAS?

Die Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen erfordert eine Zusammenarbeit aller Akteure einer Stadt (City Management, Wirtschaftsförderung, Handelsinitiativen, Wissenschaft, Handwerk, Dienstleistung usw.). Um eine resiliente und handlungsbefähigende Struktur zu erarbeiten, müssen alle Akteure an einen Tisch geholt, Aufgabenbereiche erarbeitet und Verantwortungen zugeteilt werden.

WIE?

  • Verstehen: Im engen Dialog mit den wichtigsten Akteuren, durch Interviews, weitere Analysen von Quellen und Netzwerken sowie auf der Basis der Erkenntnisse aus Punkt 1 definieren wir, welche Rollen und Skills zukünftig gebraucht werden.
  • Planen: Unter Berücksichtigung der bestehenden Strukturen und der Visitor Journey entwickeln wir die Struktur und die Verortung der zukünftigen Organisation. Gemeinschaftlich mit allen Stakeholdern wird in Workshops und Interviews festgelegt, wer welche Rolle innehaben wird; schlussendlich wird eine Charta unterzeichnet, in der sie sich dem gemeinsamen Ziel verpflichten.
  • Machen und Teilen: Alle Ergebnisse aus Punkt a) und b) werden in einem Gesamtkonzept verschriftlicht. Es umfasst die detaillierten Umsetzungsbedingungen, die Umsetzungsplanung, einen Finanzierungsplan, die Identifizierung der Organisationsform sowie die zukünftige Kommunikationsstrategie.

3. VERNETZUNG

WAS?

Der Aufbau auf erprobten und gezielt zum Konzept passenden Modulen ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Neben der Erarbeitung und Umsetzung technischer Infrastrukturen kann auf ein breites Portfolio an Funktionsmodulen und Mehrwert-Services, welche die Umsetzung massiv beschleunigen können, zugegriffen werden. Dabei geht es um die physische sowie technische Realisierung von Funktionen – der „digitale Alltagsbegleiter“ – wie auch um das Integrieren der nötigen Strukturen für einen nachhaltigen Betrieb.

WIE?

  • Verstehen: Durch eine Analyse der digitalen Landschaft verschaffen wir uns einen Überblick über die Infrastrukturen vor Ort und identifizieren Wertigkeiten. Wir evaluieren laufende und zukünftige Projekte auch hinsichtlich der Mehrwert-Identifikation durch Verzahnung von Touchpoints mit dem Zielbild der Sicherstellung einer weitreichenden Diffusion des Gesamtkonzepts.
  • Planen: Wir erarbeiten ein ganzheitliches Konzept. Dieses beinhaltet die Datennutzung zugunsten der Bürger und Unternehmen, die Entwicklung eines Implementierungsplans unter Berücksichtigung des Mehrwertgedankens, die Aufbauplanung zur Einbindung von Akteuren und Communities, einen Finanzierungsplan, ein tragfähiges Geschäftsmodell sowie die Regelung der kommunalen Datenhoheit.
  • Machen: Schrittweise implementieren wir die geplante Infrastruktur und die relevanten technischen wie organisatorischen Komponenten. In einer begleitenden Workshop-Reihe legen wir gemeinsam mit den Verantwortlichen den Grundstein für den Aufbau der benötigten Betreiber- sowie Organisationsstrukturen.
  • Teilen: Um eine möglichst hohe Akzeptanz der neuen digital-gestützten Strukturen in Politik und Bürgerschaft zu erreichen, erstellen wir einen maßgeschneiderten Marketing- und Kommunikationsplan.

4. GESCHÄFTSMODELLE

WAS?

Als Königsdisziplin gilt die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle auf Basis der Potentiale aus den Bausteinen 1, 2 und 3. Die durch die Vernetzung erzeugten Daten bleiben innerhalb der Stadt und können zukünftig zum Nutzen der Bürger*innen und Unternehmen der Stadt eingesetzt werden.

Das Ziel ist die Kombination von Funktionen und Wirkungsebenen zur ganzheitlichen Steigerung der Standortattraktivität. Folgende Fragestellungen sind zentral:

  • Welche neuen kommunalen Geschäftsmodelle sind für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung möglich?
  • Welche Ebenen und Funktionen lassen sich aus Sicht der Standortattraktivität kombinieren?
  • Welche Rolle nehmen dabei Akteur*innen und die Stadt ein, welche Infrastruktur wird genutzt?

WIE?

Beispielhaft genannte Themen für neue kommunale Geschäftsmodelle sind …

1) Vermarktung des digital-analogen Raums über digitale Stadtkonzepte – im Sinne der Standortattraktivität

2) Stadtgesellschaft als Innovationstreiber und -entwickler zur Erprobung neuer lokaler Mehrwerte.

3) Stadt als Akzelerator für neue Konzepte und Unternehmensgründungen für Vielfalt in der Stadt

4) Digitale Bürgerkarte zur Kombination kommunaler und privatwirtschaftlicher Leistungen

5) Innovationskonzepte rund um Mobilität, Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit neuer urbaner Intralogistik

Detaillierte Ansätze für Ihren Standort können in Strategieworkshops erarbeitet werden und sind damit als Kompass für die Stadt ebenfalls mögliche Förderprojekte.